Mikroalgen

Herzlich Willkommen bei der Angewandten Ökologie und Phykologie

Unsere Schwerpunkte liegen in der Erforschung von terrestrischen und aquatischen Algen - ihrer Biodiversität, ihre Ökophysiologie und ihre ökologischen Funktionen.

In unserer Außenstelle in Zingst liegen die Schwerpunkte im Gewässermonitoring, Analytik und Ökologie. Über das Logo gelangen Sie zur Webseite der Biologischen Station Zingst.

Biodiversität

Biodiversität

Biologische Bodenkrusten sind besondere Ökosysteme mit weltweitem Vorkommen, in welchen Mikroalgen die zentrale Rolle spielen. Wir untersuchen die Diversität der terrestrischen Mikroalgen und ihrer Fressfeinde in Biokrusten von verschiedensten Habitaten wie zum Beispiel Salzabraumhalden.

Ökologische Funktionen

Ökologische Funktionen

Unter einem angewandten Aspekt untersuchen wir die Verbreitung des Holzzerstörers Teredo navalis in der Ostsee. Daneben erforschen wir die ökologischen Funktionen von Bodenkrusten, ihren Einfluss auf den biogeochemischen Kreislauf, speziell die Rolle der Mikroalgen und der heterotrophen Protisten.

Neuigkeiten

Neues Video für den Hochschulinformationstag der Biologie an der Uni Rostock

Klimawandel: Was können wir als Biologinnen und Biologen tun?

NDR Nordmagazin Beitrag

Biologin Karin Glaser forscht nach Lösungen zur Stabilisierung von Dünenoberflächen

Biokrusten an der Abbruchkante, die eine weitere Abtragung der Sanddüne verhindern (Foto: Universität Rostock/Julia Tetzke).

Nordmagazin - 30.06.2021 19:30 Uhr

Dünen schützen vor Hochwasser - der Sand wird jedoch immer wieder verweht. In Kooperation mit dem Leibniz-WissenschaftsCampus Phosphorforschung und dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde untersucht Dr. Karin Glaser biologische Bodenkrusten und ihre Bedeutung für die Stabilisierung der Dünenoberflächen. Hier finden Sie den Beitrag des NDR.

Spezialpraktikum für Studierende des Masterstudiengangs Meeresbiologie unter Corona-Bedingungen

Obwohl an der Universität Rostock wie an allen anderen Hochschulen aufgrund der Corona-Pandemie kein Präsenzunterricht möglich ist, haben sich die Rostocker Doktorandin Lara Prelle und ihre Kollegen aus der Abteilung Angewandte Ökologie und Phykologie für ihre Studierenden etwas Besonderes ausgedacht und ein aus der Not geborenes Spezialpraktikum möglich gemacht. In einem großen Labor, in kleinen Gruppen und mit viel Abstand unter Beachtung aller Hygienevorschriften, die derzeit erforderlich sind, konnten die Studierenden des Masterstudiengangs Meeresbiologie experimentieren und forschen. Den link zum Artikel finden Sie hier.

„Mikroalgen sind die spannendsten Organismen auf diesem Planeten“

Während ihres Masterstudiums hat die Meeresbiologin Cynthia Medwed in der Arbeitsgruppe Angewandte Ökologie und Phykologie Algen kennen und lieben gelernt. In ihrer Doktorarbeit am IOW wird sie sich nun weiter mit Cyanobakterien, auch als Blaualgen bekannt, beschäftigen und ihnen ihre Geheimnisse entlocken. Zur Pressemitteilung geht es hier.

Stabilität der Küstenschutz-Dünen im Fokus

Ein neues Forschungsprojekt der Arbeitsgruppe erforscht Küstensschutz-Dünen an der Ostseeküste. In Kooperation mit dem Leibniz-WissenschaftsCampus Phosphorforschung und dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde untersucht Dr. Karin Glaser biologische Bodenkrusten und ihre Bedeutung für die Stabilisierung der Dünenoberflächen. Zur Pressemitteilung geht es hier.

Vortrag im Rostocker Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum

Dr. Ramona Kern auf Spitzbergen

Das Rostocker Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum zeigt bis Mitte April 2020 eine Sonderausstellung über Sir Ernest Shackletons Expedition in die Antarktis 1914: "Shackleton - Gefangen im Eis".

Im Rahmen des "Familiensonntags" am 16.02.20 nahm Dr. Ramona Kern (Angewandte Ökologie und Phykologie, Universität Rostock) Groß und Klein mit auf eine Reise in die Arktis. Begleitet durch einem multimedialen Vortrag begaben sich die ZuhörerINNEN auf die Spuren der Arktisreisenden Fridtjof Nansen und Hjalmar Johansen und konnten dabei Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt Spitzbergens erfahren.

Forscher suchen Lösungen, wie Kahlschlag-Areale wieder neu bepflanzt werden können

Welche Geheimnisse sogenannte Bodenkrusten bergen, also die oberen Zentimeter der Erdoberfläche, das will Dr. Karin Glaser vom Institut für Biowissenschaften der Universität Rostock herausfinden. Sie forscht in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum in München in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt, das den anspruchsvollen Namen „Biodiversity Exploratories“ trägt.

Den link zu diesem Artikel finden Sie hier.

A newly found Atacama Desert soil community survives on sips of fog

How fog promotes a novel type of soil biocenosis, forming the coastal Atacama Desert’s living skin

The Atacama Desert is the driest non‐polar desert on Earth, presenting precarious conditions for biological activity. In the arid coastal belt, life is restricted to areas with fog events that cause almost daily wet–dry cycles. In such an area, researchers, including Prof. Ulf Karsten and PhD student Elena Samolov from Rostock University, discovered a hitherto unknown and unique ground covering biocenosis dominated by lichens, fungi, and algae attached to grit‐sized stones. The research was published in Geobiology.

P-Campus Publication Award 2019

Auf dem Symposium des "Leibniz Wissenschaftcampus Phosphorforschung Rostock" (12.-13.11.19) wurde der Artikel von Maximilian Berthold, Rita Wulff, Volker Reiff, Ulf Karsten, Günther Nausch & Rhena Schumann über 23 Jahre atmosphärische Phosphor-Deposition an der südlichen Ostseeküste, mit einem "Publication Award" ausgezeichnet.

Maximilian Berthold, Rita Wulff, Volker Reiff, Ulf Karsten, Günther Nausch, Rhena Schumann (2019): Magnitude and influence of atmospheric phosphorus deposition on the southern Baltic Sea coast over 23 years - Management implications for coastal waters. Environmental Sciences Europe 31, 27 DOI: 10.1186/s12302-019-0208-y

 

Posterpreis für Dr. Karin Glaser

Der weite Weg nach Australien zu einer Konferenz zu biologischen Bodenkrusten hat sich doppelt gelohnt: neben dem Austausch neuester Forschungsergebnisse und Etablierung neuer Kontakte verlieh das Komitee Dr. Karin Glaser den Preis für das beste Poster! Titel: High diversity of algivorous protists in biocrusts from three different regions. Dieses Projekt wird in Rostock auch von Samira Roshan (Doktorandin) bearbeitet und in Kooperation mit der Universität Köln (Labor von Prof. Bonkowski) durchgeführt.

 

NDR Nordmagazin Beitrag

Biologin erforscht Wasserqualität am Bodden

Nordmagazin - 26.07.2019 19:30 Uhr

Seit sechs Jahren leitet Dr. Rhena Schumann die Biologische Station der Universität Rostock in Zingst. Ihre Aufgabe: die Überwachung der Qualität des Boddenwassers.

 

Hannoversche Allgemeine Zeitung Beitrag

Cyanobakterien - Blaualgen: So wirken sie sich auf Mensch und Umwelt aus

Das Problem bei diesen Bakterien ist, dass sie toxisch und somit gefährlich für den Menschen sein können, warnt Ulf Karsten, Experte für Ökologie, Physiologie und Molekularbiologie von Algen.

Hier finden Sie den Link zum Beitrag.

 

NDR Nordmagazin Beitrag

Polarforscher Ulf Karsten im Gespräch zu Bodenkrusten

Nordmagazin - 17.11.2018 19:30 Uhr

Seit Jahren erforscht Prof. Dr. Ulf Karsten auf der Insel Spitzbergen in der Arktis Bodenkrusten. Seine Untersuchungen werden nun genutzt, um eine Salzhalde bei Magdeburg zu begrünen.

Hier finden Sie den Link zum Beitrag.

 

Neue Pressemitteilung

Klimawandel: Forscher nehmen Algen im Meer unter die Lupe

Kelpwald vor Helgoland (Foto: Uli Kunz, submaris)

Algen sind sensible Indikatoren für Temperaturveränderungen. Ein aktuelles Forschungsvorhaben der Universität Rostock widmet sich der Untersuchung des Einflusses von Klimaveränderungen auf das Wachstum der Tangwälder vor Helgoland.

Hier finden Sie den Link zur Pressemitteilung der Universität Rostock.

 

Alge des Jahres 2018

Die Alge Klebsormidium lebt in Bodenkrusten wie hier in der Eiswüste der norwegischen Insel Spitzbergens, wo kaum noch Leben möglich ist. Foto und ©: Ulf Karsten, Universität Rostock
Lichtmikroskopisches Bild von Klebsormidium crenulatum aus einer Bodenkruste in den Tiroler Alpen. Foto und ©: Andreas Holzinger, Universität Innsbruck

Professor Ulf Karsten ist zuständig für die Gesamtkoordination des DFG-Schwerpunktprogramm (SPP) 1158 „Antarktisforschung“. Damit wird erstmals ein DFG-Schwerpunktprogramm von der Universität Rostock aus koordiniert. Bei seiner Arbeit unterstützt ihn u.a. Dr. Angelika Graiff als Koordinationsassistentin.