Crustfunction II – Landnutzung als Treiber der Struktur und Funktionalität biologischer Bodenkrusten

Biologische Bodenkrusten erfüllen eine Reihe von Funktionen (z.B. Wasserretention und Erosionsschutz) in ariden Gebieten oder Gebieten mit erhöhter Störung (z.B. durch Landnutzung). Die mikrobielle Gemeinschaft der Bodenkrusten setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, die miteinander und mit ihrer Umwelt interagieren. Die wichtigen Pflanzennährstoffe Stickstoff und Phosphor stehen im Mittelpunkt dieses Projektes. Durch molekulargenetische Analysen der funktionellen Gene für die Stickstofffixierung und Phosphatasen, sowie der Untersuchung der mikrobiellen Diversität mittels Amplicon-Sequenzierung soll der Zusammenhang von Funktionalität und Diversität hergestellt werden. Die genetischen Daten werden mit Daten zu Nährstoffgehalten, Bodenfeuchte und Landnutzungsintensität verknüpft, um den Einfluss der Störung auf die Funktion abbilden zu können. Das Projekt ist das Nachfolgeprojekt von Crustfunction I und Teil des DFG-Schwerpunktprogrammes „Biodiversitäts-Exploratorien“.

Verantwortlich
Prof. Dr. Ulf Karsten
Dr. Martin Albrecht

Kooperationspartner
Prof. Dr. Michael Schloter (TU München/ Helmholtz-Zentrum München)
Prof. Dr. Peter Leinweber (Universität Rostock)

Förderung
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Fördernummer

KA 899/28-2

Laufzeit
2017 - 2020