Link: Suche und Kontakt

[Beginn des Inhalts]

EarthShape - Earth Surface Shaping by Biota

Das neue DFG Schwerpunktprogramms 1803 Earth Shape: Earth Surface Shaping by Biota wird seit Anfang 2016 gefördert. Die Hauptziele des interdisziplinären Teilprojektes CRUSTWEATHERING sind die Erfassung von Struktur und Funktion der Gesteinsverwitterung Biologischer Bodenkrusten entlang eines klimatischen Gradienten in Chile. Insbesondere soll durch Elena Samolov die Verbreitung dieser Gemeinschaften in der Landschaft mit Hilfe der Fernerkundung sowie deren Aktivität in Abhängigkeit der Wasserverfügbarkeit untersucht werden.

Einflüsse eines Küstenmoores auf die Primärproduktion des Mikrophytobenthos im Flachwasser der Ostsee

Die interdisziplinäre DFG Graduiertenschule Baltic Transcoast untersucht terrestrisch-marine Interaktionen zwischen dem küstennahen Naturschutzgebiet „Heiligensee und Hütelmoor“ und dem vorgelagerten Flachwasserbereich der Ostsee. Die Wechselwirkungen umfassen die Beschreibung und Quantifizierung biogeochemischer, hydrologischer und –dynamischer, sowie biologischer Prozesse. Das Projekt B2 untersucht die saisonale Diversität und Primärproduktion benthischer Kieselalgen im vorgelagerten Flachwasserbereich und deren Beeinflussung durch landbürtige Stoffe aus dem Moor, hydrodynamische Parameter und Sedimenttransport.

Aktivität von Phosphatasen in terrestrischen und aquatischen Mikroalgen

Im Rahmen des Leibniz WissenschaftsCampus Phosphorforschung Rostock, werden in diesem Projekt Phosphatasen in terrestrischen und aquatischen Mikroalgen untersucht. Diese Schlüsselenzyme werden unter P-Mangel aktiviert und zur Spaltung organischer P-Verbindungen freigesetzt. Verschiedene Phosphatase-Methoden für das terrestrische und aquatische Milieu werden biochemisch mithilfe von Fluoreszenzmessungen verglichen, interkalibriert und optimiert, um die Aktivität dieser Enzyme quantitativ zu erfassen.

Biodiversität und funktionelle Rolle von biologischen Bodenkrusten

Mittels verschiedener mikroskopischer und molekularbiologischer Methoden untersucht Karin Glaser im Rahmen eines DFG-Projektes im Schwerpunktprogramm „Biodiversitätsexploratorien“ (SPP 1374) die artliche Zusammensetzung von biologischen Bodenkrusten. Dabei sollen sowohl die photosynthetisch aktiven Gruppen, wie Moose, Flechten, Algen und Cyanobakterien bestimmt, als auch die heterotrophen Organismen, wie Pilze und Bakterien, qualitativ und quantitativ erfasst werden. Im weiteren Verlauf werden diese Daten mittels Umweltparameter wie Bodenzusammensetzung und Intensität der Nutzung interpretiert.

Biologische Bodenkrustenalgen in den Polarregionen

Nadine Borchhardt untersucht im Rahmen des interdisziplinären DFG-Projektes „Biologische Bodenkrustenalgen in den Polarregionen – Biodiversität, genetische Diversität und Ökosystem-Elastizität unter Global Change Szenarien“ insbesondere die Grünalgen dieser Mikroökosysteme arktischer und antarktischer Standorte.

Biologische Bodenkrusten in Dünen

Im Rahmen eines Georg-Forster Forschungsstipendiums der Alexander-von-Humboldt Stiftung untersucht Dr. Tatiana Mikhailyuk die morphologische und molekular-genetische Biodiversität von Grünalgen und Cyanobakterien in biologischen Bodenkrusten von Dünen der Ostsee, sowie im Vergleich zu denen am Schwarzen und Azov Meer (Ukraine). Darüber hinaus werden erste biogeochemische Untersuchungen zur Phosphor-Anreicherung durch biologische Bodenkrusten durchgeführt.

Einfluss der Ozeanversauerung auf Makrophyten-Gemeinschaften

Im Rahmen der 3. Phase des Verbundprojektes BioAcid sollen der interaktive Einfluss von Ozeanversauerung mit anderen sich ändernden Umweltfaktoren (Temperatur, Eutrophierung u.ä.) auf physiologische Prozesse mariner benthischer Makrophyten-Gemeinschaften der Ostsee und deren biotische Interaktionen mit assoziierten Organismen modelliert werden. Im Vordergrund stehen der Blasentang  Fucus vesiculosus.

(Chemo-) Taxonomie und funktionelle Genomik einzelliger Grünalgen

Mittels Polyolen, Molekülen, die Algen als Anpassung an die terrestrische Lebensweise bilden, wollen wir die Systematik der Grünalgenklasse Trebouxiophyceae chemotaxonomisch erforschen. Im Modellorganismus Coccomyxa soll das Ribitol-Synthese-Gen identifiziert und funktionell charakterisiert werden. Diese molekularen Daten werden gemeinsam mit den gewonnenen physiologischen Daten die anhaltende Diskussion über Artkonzepte für Mikroalgen bereichern.

Populationsgenetik und Leistungsfähigkeit von Bodenkrustenalgen

In Feld- und Laborexperimenten untersuchen wir, wie ausgeprägt die genetische Diversität der aeroterrestrischen Grünalge Klebsormidium in biologischen Bodenkrusten ist, und ob genetische Unterschiede innerhalb einer Population mit unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten korrelieren. Das wird uns helfen, Biodiversität und physiologische Plastizität besser zu verstehen.

BACOSA - Stofflüsse im Pelagial

Im Rahmen des Projekts BACOSA (Baltic Coastal System Analysis und Status Evaluation) werden Daten zu Stoffströmen im Schilfgürtel und in von Makrophyten dominierten Zonen innerer und äußerer Küstengewässer erhoben. Dabei steht die Verfügbarkeit des Elements Phosphor im Fokus. Das Projekt "Stofflüsse im Pelagial - Produktion im Pelagial und Stoff- sowie Partikelaustausch mit den Sedimenten" wird an der biologischen Station Zingst durchgeführt. 

Anpassungsstrategien polarer Kieselalgen an die Winterdunkelheit

Die Anpassungen von Diatomeen der Arktis und der Antarktis an die dunkle Jahreszeit vergleichen wir unter kontrollierten Laborbedingungen. Wir testen deren Vitalität und Überleben sowie die biochemischen und molekularbiologischen Grundlagen des Erhaltungsstoffwechsels, um ihre ökologische Funktion als wichtige Primärproduzenten zu beschreiben.

Anpassungsstrategien von Grünalgen an alpine Bodenkrusten

Im Freiland und unter kontrollierten Laborbedingungen untersuchen wir die Anpassungsstrategien von Grünalgen an ein Leben in Bodenkrusten. Welche zellulären Strukturen und physiologischen Mechanismen sind nötig, um widrigen Bedingungen und Trockenheit zu trotzen?

Projektdetails

Kohlenstoffabbau durch Bakterien in mikrobiellen Matten

Die Leistungsfähigkeit der Bakteriengemeinschaften in den Mikrobenmatten des Windwatts an der Spitze der Halbinsel Darß-Zingst wird von der Stipendiatin Kerstin Heyl untersucht. Dazu analysiert sie die Aktivität der Enzyme, die die erste Abbaureaktion organischen Materials katalysieren. 

Die Schiffsbohrmuschel Teredo navalis in der Ostsee

Die Biologie und Ökologie, sowie die Verbreitung der ökonomisch bedeutsamen Schiffsbohrmuschel Teredo navalis an der Mecklenburgischen Küste werden in Freiland und Labor untersucht. Dazu vergleichen wir die Schiffsbohrmuscheln der Ostsee auch mit den unmittelbaren Verwandten anderer Meeresgebiete.

Speicherung und Freisetzung von Treibhausgasen aus Mooren

Für die aktuelle Diskussion des Klimawandels ist es wichtig zu wissen, welche Mengen an Treibhausgasen aus einem Überflutungsmoor freigesetzt werden und welche Parameter die Freisetzung beeinflussen. Stipendiatin Juliane Hahn analysiert daher die zugrunde liegenden mikrobiellen Prozesse und deren Abhängigkeit von sich ändernden Umweltbedingungen.

Pflanzliche Puffer- und Reinigungssysteme gegen den Stoffeintrag

Zur Beseitigung von Nährstoffeinträgen aus der Landwirtschaft in Gewässer untersucht Stipendiat Christian Kleimeier das Potential ausgewählter Pflanzen in künstlich angelegten Feuchtgebieten. Sie sollen gleichzeitig wertvolle Biomasse für eine energetische Nutzung liefern.

Archiv

Übersicht bereits abgeschlossener Projekte

[Ende des Inhalts]

Zusatzinformationen

Nach oben